
Grosswetterlagen (GWL) werden in Grosswettertypen (GWT) zusammengefasst, und jene in Zirkulationsformen (ZF). Damit lassen sich langfristige Veränderungen oder auch mittelfristige Schwankungen im Klima erfassen. Der Grosswettertyp Süd weist mit etwa 11.5 % Anteil im Jahresschnitt einen recht stabilen Trend auf, allerdings gibt es starke Verschiebungen zwischen den Jahreszeiten und der Trog Westeuropa gewinnt auf Kosten der anderen Südlagen. Ein Porträt.
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Auch der diesjährige Februar entpuppte sich im südwestlichen Mitteleuropa als lupenreiner Frühlingsmonat. Mit einem Schnitt von 5.3 °C in den Niederungen der Alpennordseite der Schweiz (Mittel aus fünf repräsentativen homogenen Messreihen) war der Februar 2026 ein gutes Grad wärmer als das Märzmittel der Klimanormperiode 1961-90. Wie bereits im Januar fand der (Rest-)Winter 500 km weiter nordöstlich statt. Das Temperaturgefälle war enorm und die […]
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Grosswetterlagen (GWL) werden in Grosswettertypen (GWT) zusammengefasst, und jene in Zirkulationsformen (ZF). Damit lassen sich langfristige Veränderungen oder auch mittelfristige Schwankungen im Klima erfassen. Der Grosswettertyp Hoch ist der zweithäufigste, weist im Jahresschnitt einen Anteil von knapp 15 % auf und erweist sich über die letzten Jahrzehnte als bemerkenswert stabil. Es gibt jedoch eine starke Verlagerung von der klassischen Hochdrucklage zur Hochdruckbrücke. Ein […]
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Grosswetterlagen (GWL) werden in Grosswettertypen (GWT) zusammengefasst, und jene in Zirkulationsformen (ZF). Damit lassen sich langfristige Veränderungen oder auch mittelfristige Schwankungen im Klima erfassen. Die Schwächung des Grosswettertyps West stärkt die beiden benachbarten GWT Nordwest und Südwest, letzterer hat aktuell einen mittleren Anteil von ungefähr 10 % im Jahresschnitt und ist jener GWT, der seit dem Milleniumswechsel am stärksten zugenommen hat. Ein Porträt.
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Grosswetterlagen (GWL) werden in Grosswettertypen (GWT) zusammengefasst, und jene in Zirkulationsformen (ZF). Damit lassen sich langfristige Veränderungen oder auch mittelfristige Schwankungen im Klima erfassen. In Mitteleuropa ist der Grosswettertyp West, identisch mit der zonalen Zirkulationsform, der Normalzustand der Atmosphäre. Deshalb spricht man auch von der Westwindzone in den gemässigten Breiten. Mit einem Anteil von knapp einem Viertel ist West bei uns der häufigste […]
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So einfach ist der erste Monat des Jahres 2026 gar nicht zu charakterisieren. Zwar resultierte in der Fläche auch im Alpenraum ein kleines Minus der Mitteltemperatur zur Norm 1991-2020, doch lokal reichte es nicht: In den Föhngebieten, am ausgeprägtesten aufgrund der häufig südöstlichen Anströmung im gesamten Rhonetal, war der Januar wärmer als normal (Sion +0.7°). Andersrum feierte man im deutschen Gebietsmittel einen Januar […]
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Nach den letzten drei Jahren, die in Europa die wärmsten seit Messbeginn waren, musste man für 2025 auch aufgrund der sehr warmen Meere rundherum das Schlimmste befürchten, besteht doch die Gefahr, dass sich die Systeme stetig weiter aufschaukeln. Manchmal spielen aber in dem komplexen Räderwerk unerwartet Dinge rein, deren Ursache nicht offensichtlich ist. Denen auf den Grund zu gehen, ist Sache der Klimaforschung, […]
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Kalter Start, vorgezogenes Weihnachtstauwetter mit West- oder Südwestlagen bis mindestens zum Jahreswechsel – so waren wir uns das in den letzten Jahren gewohnt. Was der diesjährige Dezember veranstaltet hat, war völlig entgegengesetzt zu den langjährigen Statistiken und war der krönende Abschluss zu einem verrückten Jahr, das wir aus gegebenem Anlass diesmal in einem separaten Beitrag behandeln werden. Sogar ein Kaltlufttropfen exakt zum Heiligen […]
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Alle Jahre wieder… und mir kommt es vor, als gehe das immer schneller – hatte ich doch gefühlt gerade erst den letzten Jahresrückblick verfasst. Es soll dies ein untrügliches Zeichen fortschreitenden Alters sein, haben mir früher betagtere Mitmenschen beteuert, was ich damals natürlich kaum glauben konnte. Inzwischen spüre ich von Jahr zu Jahr mehr, wie der Zahn der Zeit an mir nagt. Leider […]
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Die treue Leserschaft des fotometeo- und orniwetter-Blogs kennt das Langfristmodell CFS bereits bestens von den Monatsprognosen her. Dieses Modell rechnet aber auch alle sechs Stunden das Tageswetter auf neun Monate hinaus – aus diesen Einzelrechnungen werden dann die gemittelten Monatsprognosen erstellt. Wir machen uns wie schon in den letzten drei Jahren den Spass, die Entwicklung der Modellprognose für einen einzelnen Tag – hier […]
Weiterlesen...Fabienne Muriset
Muri, Bern, Schweiz
fotometeo.ch rückt das Wetter ins richtige Licht. Spezielle Wetterphänomene, fantastische Wolkenformationen, Unwetter, Anomalien und ihre Wechselwirkungen mit der Natur werden hier thematisiert. Natürlich dürfen auch Wetterprognosen hinsichtlich spezieller Himmelsereignisse nicht fehlen.