
Auf den regional zweitheissesten Juni folgt der heisseste Juli, lokal (Locarno-Monti, Bern, Neuenburg, Basel) sogar der heisseste Monat in den homogenen Messreihen seit 1864. In Bern und Neuenburg wurde dieser Rekord regelrecht pulverisiert mit 0.7 bzw. 0.8 Grad über den bisher heissesten Monaten (Juli 2006 bzw. Juli 2015). Erstaunlich dabei ist, unter welchen überwiegenden Grosswettertypen dies zustande kam, wie wir gleich sehen werden. […]
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Bei einem Sandwich soll das Gute in der Mitte liegen, sagt man. Nun, bezogen auf den Mai 2026 dürfte dies Geschmackssache sein. Der Monat war exakt dreigeteilt: Erstes Drittel wechselhaft-warm, zweites Drittel nass-kalt, drittes Drittel trocken-heiss. Am Beispiel der durchschnittlichen Tageshöchsttemperatur in Konstanz: 21.7 / 15.4 / 28.4 mit sechs Hitzetagen. Visp brachte es gar auf deren zehn am Stück, was für Mai […]
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Die Klimakrise ist in aller Munde und wird mit vielerlei Statstiken belegt, in erster Linie durch globale und regionale Temperaturkurven, die uns inzwischen im Monatstakt übermittelt werden. Klimawandel bedeutet aber nicht einfach nur wärmer, auch andere Wetterparameter verändern sich: Niederschlagsmenge, Niederschlagsverteilung (zeitlich und räumlich), Tage mit Schneedecke sowie die Häufigkeit von Gewittern und Stürmen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Man kann […]
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Spielt das Wetter immer häufiger verrückt? Diese Frage wird nicht erst seit 2024 gestellt, wo der Frühling Ende Januar begann, der Sommer Anfang April Einzug hielt und sich der Winter in der zweiten Aprilhälfte für mehr als eine Woche noch mal so richtig gemütlich in Mitteleuropa einrichtet. Die Antwort ist einfach: Ja, es spielt sehr häufig verrückt, und hat es schon immer getan. […]
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Spielt das Wetter immer häufiger verrückt? Diese Frage wird nicht erst seit 2024 gestellt, wo der Frühling Ende Januar begann, der Sommer Anfang April Einzug hielt und sich der Winter in der zweiten Aprilhälfte für mehr als eine Woche noch mal so richtig gemütlich in Mitteleuropa einrichtet. Die Antwort ist einfach: Ja, es spielt sehr häufig verrückt, und hat es schon immer getan. […]
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Schlusslicht im Ranking der 30 Grosswetterlagen ist die „Nordostlage, in Mitteleuropa überwiegend antizyklonal“. Dies ist in erster Linie das Ergebnis des vorübergehenden Verschwindens dieser Wetterlage zwischen 1999 und 2008. Der Trend zeigte in den letzten Jahren wieder leicht nach oben. Ein Porträt.
Beschreibung
Von den Azoren erstreckt sich eine Hochdruckbrücke über die Britischen Inseln nach […]
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Man wollte sie bereits für tot erklären: Von 2013 bis 2017 trat „Hoch Nordmeer-Fennoskandien, in Mitteleuropa überwiegend antizyklonal“ überhaupt nicht mehr auf. Seit 2018 ist sie in jedem Frühjahr wieder mindestens einmal vertreten, dadurch konnte sie sich 2025 vom zweit- auf den drittletzten Rang verbessern. Ein Porträt.
Beschreibung
Eine langgestreckte, manchmal brückenartige Hochdruckzone reicht vom […]
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Seit über hundert Jahren klebt sie auf den drei letzten Rängen fest, die „Nordlage, in Mitteleuropa überwiegend antizyklonal“. Der durchschnittliche Anteil von weniger als 1 % entspricht knapp einer GWL von drei Tagen Dauer jährlich. Typische antizyklonale Nordlagen zu finden ist schwierig, viel zu oft ähneln sie der viel häufigeren GWL Hoch Britische Inseln, die Abgrenzung der beiden Grosswetterlagen ist schwierig. Ein Porträt.
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Die exotischste aller Wetterlagen lag im Zeitraum 1881-2008 nach DWD auf Rang 30 von 30. Nach eigener Bestimmungspraxis liegt sie zwar drei Ränge höher, ist aber immer noch extrem selten – mit Ausnahme des Spätherbstes. Für eine Klassifizierung als „Südlage, in Mitteleuropa überwiegend zyklonal“ muss eben jedes Detail stimmen, viel häufiger sind ihre verwandten Lagen Trog Westeuropa und Tief Britische Inseln. Ein Porträt.
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Die einzige Grosswetterlage, die nicht mindestens drei Tage am Stück aufweisen muss, ist demzufolge gar keine eigentliche GWL: Unbestimmt oder Übergang kommt immer dann zum Einsatz, wenn eine Wetterlage entweder bei aller Fantasie und Kreativität keiner GWL zugeordnet werden kann oder wenn ein einzelner Tag zwischen zwei Grosswetterlagen zwar das Muster einer eigenständigen GWL aufweisen würde, aber die erforderliche Mindestdauer von drei Tagen […]
Weiterlesen...Fabienne Muriset
Muri, Bern, Schweiz
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